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Philografie und Handschrift im digitalen Zeitalter? Ja. Klar.

In einer Zeit von Touchscreens, Algorithmen, KI und digitaler Überreizung gewinnen handgeschriebene Spuren eine neue Bedeutung: Sie sind unmittelbar. Körperlich. Authentisch.

Ich verstehe Schreiben nicht als Pflichtübung, sondern als Spur des Denkens und der Emotionen. Als Ausdruck eines Lebensgefühls. Gerade im Kontrast zum Digitalen schenkt uns das Schreiben mit der Hand etwas Unverzichtbares: Persönlichkeit. Präsenz. Gelassenheit.

Mein Weg:
Mir ist das Schreiben auf eine ganz ungewöhliche Weise begegnet – jenseits der üblichen Bildungsdogmen: völlig frei und befreiend. Meine Handschrift und die daraus hervorgehende Kunst tragen die Bezeichnung Philografie– als Abgrenzung zur Kalligrafie, dem tradierten „Schönschreiben“. 2004 gründete ich das Europäische Institut für Handschrift & Philographie und entwickelte TIETUS, die Schreiblern-Didaktik – speziell für Jungen, gegen die demütigende Schreiblehr-Verweigerung der Grundschul-Wissenschaft.

Ich bin professionelle Schreib-Künstlerin und Hand- und Unterschrift-Coach. Ich bewege mich seit vielen Jahren im Grenzbereich von Sprache, Kunst und Charisma.
Ich bin Absolventin der legendären Kunstschule Alsterdamm (dort war ich später auch Dozentin). Heute öffne ich Räume für echtes Schreiben: freifließend, sinnstiftend und selbstbewusst.

Ich schreibe anders. Ich lehre anders.
Und das mit Erfolg – vom ersten Tag an.

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2018. Susanne Dorendorff, seit Jahrzehnten eine, wenn nicht die anerkannte Expertin für Handschrift in Deutschland, zeigt in ihrem Buch, das wie wenige vor ihr, ausschließlich der Handschrift gewidmet ist, wie verbreitet der furchterregende Mythos der Handschrift in Deutschland immer noch ist. Gleichzeitig macht Dorendorff jeder Leserin und jedem Leser Lust darauf, sich näher mit dem Thema Handschrift zu befassen, Schreiben könnte und sollte, so wird bei der vergnüglichen und spannenden Lektüre deutlich, Volkssport werden, da eigentlich jeder gerne schreibt

Dr. Walter Scheuerl, 2018

1999 – Susanne Dorendorffs Umgang mit Schrift ist einzigartig und unverwechselbar. Ihr ausdrucksstarkes Design lässt sich in keine begriffliche Schublade pressen: Es entspricht keiner traditionellen Norm und sprengt die engen, strengen Konventionen mit Bravour und Leichtigkeit. Als Virtuosin der Schriftzeichen beherrscht sie die Formsprache des geschriebenen Ausdrucks wie sonst niemand. Ihre illustrative Schreibkunst ist asiatischen Ursprungs und ebenso faszinierend wie Dorendorffs eigene Handschrift, die immer dann zum Einsatz kommt, wenn es um anspruchsvolle, sensible Werbebotschaften geht.

FONTSHOP

2010 – Höchste Zeit also, dass endlich etwas passiert. Dass Bewegung in die Sache mit der Handschrift kommt, dass endlich ein sinnvolles Konzept entwickelt wird, wie man Kindern das Schreiben beibringt. Und wer könnte den Stein besser ins Rollen bringen als Susanne Dorendorff? Nicht nur, weil sie sich seit vielen Jahren mit dem Thema Handschrift in all seinen Facetten befasst und in besonderer Weise künstlerische Sensibilität mit pädagogischem Gespür verbinden kann, sondern auch, weil sie keine Angst vor Widerständen hat.

Antje Dohmann, Page 2010

1986. Gerade im Zeitalter der Elektronk, in der die Handschrift heillos dem Matrixraster zum Opfer fällt, brauchen wir die Antithese der Hand dringender denn je. Ich glaube, Susanne Dorendorff besitzt nicht nur das Zeug, sondern auch die Kraft, diesen Widerpart zu spielen.

Philipp Luidl, NOVUM Gebrauchsgrafik, 1986

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